Handballkreis Ammerland e.V.
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DHB-News 09.05.2012: Fünf Neulinge in Jensens Aufgebot
Test in Polen und EM-Qualifikation gegen Weißrussland und Aserbaidschan
Wenn die deutschen Handballerinnen Ende Mai und Anfang Juni spielen, geht es in jeder Hinsicht um die Zukunft: Zum einen stehen gegen Weißrussland (Mittwoch, 30. Mai, 19 Uhr in Minsk) und Aserbaidschan (Sonntag, 3. Juni, 16 Uhr in Rotenburg an der Fulda) die letzten Etappen der Qualifikation für die Europameisterschaft auf dem Programm, zum anderen denkt Frauen-Bundestrainer Heine Jensen schon jetzt an die Perspektive 2016/17. Die Ausgangslage ist recht komfortabel: In Gruppe 1 liegt das DHB-Team dank des gewonnen direkten Vergleichs vor der punktgleichen Auswahl Ungarns (ebenfalls 6:2). Weißrussland (4:4 – Hinspiel 27:19) und Aserbaidschan (0:8 – Hinspiel 34:16) folgen auf den Plätzen. Um sicher an der EM in den Niederlanden (4. bis 16. Dezember) teilzunehmen und Rechenspiele zu vermeiden, muss die deutsche Nationalmannschaft allerdings in Minsk punkten.
„Natürlich wollen wir die EM-Qualifikation bestmöglich mit zwei weiteren Erfolgen beenden, aber wir haben auch die Chance, neue Spielerinnen im internationalen Wettkampf zu sehen”, sagt Jensen. „Wir hoffen, dass wir einige neue und hungrige Leute erleben, die an die Tür zur Nationalmannschaft klopfen.” Deshalb hat der 35-jährige Däne insgesamt fünf Neulinge berufen – und wird nach der Rückkehr aus Minsk seinen Kader noch einmal ändern: Etablierte Stammkräfte wie Torfrau Clara Woltering, Kreisläuferin Anja Althaus und Linkshänderin Stefanie Melbeck dürfen dann heimreisen, Spielerinnen wie die Juniorin Evgenija Minevskaja oder die Oldenburger Rechtsaußen Maike Schirmer stoßen dann zum A-Team. Dort werden auch Torfrau Maike März sowie Julia Wenzl und Kim Naidzinavicus ihren Einstand geben.
Die U20-Weltmeisterinnen Wenzl und Naidzinavicius zählen bereits zum Startaufgebot, dass am Mittwoch, 23. Mai, im SportCentrum Kamen-Kaiserau zusammenkommt. Die deutsche Delegation reist über Danzig nach Weißrussland. In Gdynia bestreitet die DHB-Auswahl am Pfingstsonntag noch ein zusätzliches Testspiel gegen Polen. Von Danzig fliegt das Team am Dienstag, 29. Mai, via Warschau nach Minsk. Mit einem Direktflug von Minsk nach Hannover kehrt die Mannschaft am Donnerstag, 31. Mai, heim und bezieht in Rotenburg an der Fulda ihr zweites Basislager.
Dort sollen die deutschen Handballerinnen nicht nur die Qualifikation für die EM 2012 mit einem weiteren Erfolg beenden, sondern auch neue Perspektiven auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2016 und der WM 2017 in Deutschland aufzeigen. Jensen: „Wenn wir das Aufgebot für das letzte Spiel gegen Aserbaidschan ändern, geht es nicht darum, den Gegner zu unterschätzen – wir wollen Spielerinnen, die sich gerade in der Bundesliga stabilisieren, ans A-Team heranführen und werden eine attraktive Mannschaft stellen.”
Das Aufgebot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft:
23. Mai bis 3. Juni (alle Spiele):
Anne Müller (HC Leipzig, 128/169), Luisa Schulze (HC Leipzig, 22/21), Julia Wenzl (VfL Oldenburg, -/-), Franziska Mietzner (Frankfurter HC, 58/183), Angie Geschke (VfL Oldenburg, 27/25), Kim Naidzinavicius (TSV Bayer 04 Leverkusen, -/-), Kerstin Wohlbold (Thüringer HC, 22/50), Friederike Lütz (Buxtehuder SV, 2/10), Marlene Zapf (TSV Bayer 04 Leverkusen, 3/1)
23. bis 31. Mai (Länderspiele in Polen und Weißrussland)
Clara Woltering (Buducnost Podgorica/MNE, 135/-), Katja Schülke (HC Leipzig, 74/-); Anja Althaus (Viborg HK/DEN, 193/421), Natalie Augsburg (HC Leipzig, 35/56), Nadja Nadgornaja (Thüringer HC, 23/84), Anna Loerper (Team Tvis Holstebro/DEN, 160/284), Stefanie Melbeck (Buxtehuder SV, 217/468)
Ab Donnerstag, 31. Mai (nur Länderspiel gegen Aserbaidschan):
Jana Krause* (Buxtehuder SV, 18/-), Maike März (Thüringer HC, -/-); Laura Steinbach* (TSV Bayer 04 Leverkusen, 69/108), Kim Birke (VfL Oldenburg, 2/2), Evgenija Minevskaja (Thüringer HC, -/-), Friederike Gubernatis (Frankfurter HC, 11/5), Maike Schirmer (VfL Oldenburg, -/-)
*beide vom 23. bis zum 25. Mai beim Lehrgang in Kaiserau
Das Spielprogramm:
Freundschaftsspiel in Gdynia/Polen:
Sonntag, 27. Mai, 15 Uhr: Polen – Deutschland
EM-Qualifikation in Minsk/Weißrussland:
Mittwoch, 30. Mai, Sportpalast, 19 Uhr: Weißrussland – Deutschland
EM-Qualifikation in Rotenburg an der Fulda:
Sonntag, 3. Juni, Göbel Hotels Arena, 16 Uhr: Deutschland – Aserbaidschan
Alle Spiele der EM-Qualifikation im Überblick
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DHB-News 19.04.2012: Finale der EM-Qualifikation
Deutschland gegen Aserbaidschan in Rotenburg an der Fulda
Das letzte Spiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft in der Qualifikation für die EURO 2012 wird am Sonntag, 3. Juni, in der Göbel Hotels Arena in Rotenburg an der Fulda stattfinden. Gegner des Teams von Bundestrainer Heine Jensen wird Aserbaidschan sein. Die Partie beginnt um 16 Uhr. Bereits am Mittwoch, 30. Mai, ist das DHB-Team in Minsk gegen Weißrussland gefordert.
„Wir haben uns bisher in eine sehr gute Position gebracht und führen unsere Gruppe gemeinsam mit Ungarn mit 6:2 Punkten an. Gegen Weißrussland und Aserbaidschan wollen wir auch die letzten Schritte erfolgreich zurücklegen und die Qualifikation zum bestmöglichen Abschluss bringen”, sagt Jensen. Die ersten beiden Teams jeder der sieben Vierergruppen sichern sich die Teilnahme an der EM in den Niederlanden (4. bis 16. Dezember). Für das Turnier ist neben der Auswahl des Gastgebers auch Titelverteidiger Norwegen bereits qualifiziert.
In Rotenburg in der Fulda war die deutsche Frauen-Nationalmannschaft zuletzt während der Vorbereitung auf die EM 2010 zu Gast und spielte in der Göbel Hotels Arena gegen Österreich. „Ich kenne diese Halle vom Supercup der Frauen-Bundesliga. Dort haben wir ein sehr gutes Umfeld - nicht nur für das Spiel, sondern auch für die Trainingseinheiten, die wichtig für unseren weiteren Entwicklungsprozess sind”, sagt Jensen.
Heide Aust und Thomas Giesler, für die Ausrichtung in Rotenburg an der Fulda verantwortlich, erklären: „Wir freuen uns, dass wir die Frauen-Nationalmannschaft wieder unserem Publikum präsentieren können. Wir gehen davon aus, dass sich viele Fans einen Eindruck von Jensens aktuellem, auf einigen Positionen veränderten Team machen wollen.” Informationen zum Vorverkauf folgen in Kürze.
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DHB-News 18.04.2012: Interview Bundestrainer Heine Jensen
Kritik erlaubt, gemeinsames Engagement unentbehrlich

Am gestrigen Dienstag titelten die Agenturen „Probleme im Frauen-Handball” (dpa) und „Jensen kritisiert Nachwuchsförderung” (sid). Die aus einem Interview der HandallWoche entnommenen Aussagen haben in der verkürzten Form einen negativen Klang erhalten. „Das ist nicht mein Stil”, sagt Bundestrainer Heine Jensen und reagiert mit einem erneuten Appell an „gemeinsames Engagement. Das ist im Sinne der Sache unentbehrlich.”
Wie ist die aktuelle Lage im deutschen Frauenhandball?
Jensen: Wenn wir die Juniorinnen und die weibliche Jugend nehmen, ist die Aussage leider klar. Unsere gegenwärtige sportliche Situation ist nicht gut, denn mit beiden Mannschaften haben wir uns nicht für die jeweiligen WM-Turniere qualifizieren können. Den Fakten stellen wir uns. Und wir wissen auch, dass wir uns nur mit gemeinsamer, harter Arbeit an den Grundlagen wieder auf ein hohes Niveau bewegen können.
Was sind die Gründe?
Jensen: Wir alle müssen zusammen die Qualität unserer Arbeit verbessern. Da geht es definitiv nicht um Schuldzuweisungen, denn die bringen uns nicht weiter. Wir müssen die Lage allerdings offen und ehrlich analysieren. Ich habe dazu zum Beispiel in den vergangenen Wochen und Monaten viele Gespräche auch mit zahlreichen Trainern der Landesverbände geführt und immer wieder eine sehr große Bereitschaft festgestellt, unsere gemeinsame Basis zu verbessern. Diese positiven Rückmeldungen haben mich sehr gefreut und machen Mut. So kommen wir auf einen guten Weg.
Was heißt das für die Zusammenarbeit mit der Bundesliga?
Jensen: Wir brauchen uns gegenseitig. Wir können ohne die Liga keine starke Nationalmannschaft aufbauen, aber auch die Liga profitiert von einer starken Nationalmannschaft. Weil wir in unserer Arbeit alle abhängig voneinander sind, müssen wir uns ständig und intensiv austauschen. Und ich weiß, wie hart in den Vereinen gearbeitet wird. Vor dem Engagement aller am Bundesliga-Betrieb beteiligten Personen habe ich großen Respekt.
Wie sehen Sie jetzt die entscheidenden Wochen mit Meisterschafts-Play-offs und Final Four um den DHB-Pokal?
Jensen: Ich freue mich auf diese für uns alle sehr spannende und aufschlussreiche Phase. Da sind von den Spielerinnen Qualitäten gefragt, die auch für die Nationalmannschaft wichtig sind. Sie müssen in kurzer Zeit und mit wenig Vorbereitung viele Spiele unter großem Druck bestreiten.
In der aktuellen Diskussion geht es aber nicht nur um die Frauen, sondern auch um Juniorinnen und Jugendliche.
Jensen: Ja, und auch die müssen wir möglichst früh in der Bundesliga sehen. Dabei geht es mir nicht um eine bestimmte Zahl ausländischer Spielerinnen - unser Ansatz muss ein ganz anderer sein. Wir als DHB sind gefordert, gemeinsam mit den Vereinen unsere Talente so gut auszubilden, dass sie für die Bundesligisten hochattraktiv sind. Da müssen wir besser werden, und da sind wir beim DHB uns unserer Verantwortung bewusst.
Wäre eine Bundesliga auch für die weibliche Jugend eine Möglichkeit?
Jensen: Definitiv. Die männliche Jugend hat ein gutes Vorbild geschaffen - und wir müssen sehen, wie wir das auf unsere Bedürfnisse und Möglichkeiten anpassen können. Wir brauchen unbedingt eine elitäre Spielform, um unsere Jugendlichen für das Top-Niveau vorbereiten zu können. Je mehr Drucksituationen und Stressspiele sie erleben, desto besser. Alle an diesem Thema Beteiligten tauschen sich bereits seit einiger Zeit aus. Auch hier bin ich optimistisch, dass wir einen gemeinsamen Weg finden.
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DHB-News 29.03.2012: WM-Qualifikation in Polen
Eins aus vier: Der Modus ist hart und klar. Wenn die Juniorinnen des Deutschen Handballbundes in der kommenden Woche in Pruszkow spielen, dürfen sie sich keinen Ausrutscher erlauben. In der Qualifikation für die U20-Weltmeisterschaft müssen die DHB-Talente der Jahrgänge 1992 und jünger nicht nur die Außenseiter Großbritannien (5. April) und Italien (6. April) hinter sich lassen - auch gegen Gastgeber Polen (7. April) muss ein Erfolg her, denn nur der Turniersieger erhält ein WM-Ticket. „Wir müssen gegen Polen eine Top-Leistung bringen”, sagt Frauen-Bundestrainer Heine Jensen, der die U20-Nationalmannschaft gemeinsam mit DHB-Trainer Thorsten Schmid betreut.
Den Kader für die WM-Qualifikation hat Schmid nach den Eindrücken des Turniers in Mondim de Basto, wo das Team gegen Gastgeber Portugal (26:23), Frankreich (22:28) und Spanien (25:25) spielte. „Wir haben diese Partien zum Einspielen genutzt, es gab keine Verletzungen”, sagt Schmid. „Alle haben ihre Chance genutzt und eine erneute Nominierung gerechtfertigt.” Es gibt nur eine im Vorfeld abgesprochene Änderung: Im Tor nimmt Melanie Veith (fehlte in Portugal wegen Abiturprüfungen) wieder den Platz von Anne Voigt ein.
Bundestrainer Jensen erklärt den Wert einer erfolgreichen Qualifikation: „Die WM wäre für unsere Talente eine sehr gute internationale Plattform, auf der sie sich weiterentwickeln können.” Mit Schmid bereitet der Däne in der Analyse vor allem das Spiel gegen Polen vor - beide Mannschaften standen sich bereits im August vergangenen Jahres in der Zwischenrunde der U19-EM gegenüber. Damals gewann Deutschland knapp mit 20:19 (11:11).
Auch die Spiele gegen die Außenseiter Italien und Großbritannien sind nicht außer Acht zu lassen: Endet der Vergleich mit Polen am letzten Tag unentschieden, so entscheidet das Torverhältnis - jede einzelne Aktion kann also den Ausschlag geben. „Wir reden nicht nur über die Schwere der Aufgabe, sondern auch über die Chance, zum Abschluss der Juniorinnenzeit eine Weltmeisterschaft zu spielen. Das allein”, sagt Schmid, „sollte Motivation genug sein.” Die WM-Endrunde findet vom 1. bis zum 15. Juli in Tschechien statt.
Das Team kommt am Sonntag, 1. April, in der Sportschule Hennef zusammen. Am Mittwoch, 4. April, fliegt die deutsche Delegation von Frankfurt nach Warschau. Anschließend erfolgt der Transfer in das wenige Kilometer südwestlich der polnischen Hauptstadt gelegene Pruszkow, wo am späten Abend noch eine Trainingseinheit auf dem Programm steht.
Das Aufgebot der Juniorinnen-Nationalmannschaft:
Tor: Ann-Cathrin Giegerich (SG BBM Bietigheim, 20/-), Melanie Veith (HSG Bensheim/Auerbach)
Feld: Stefanie Hummel (HC Leipzig, 20/52), Meike Schmelzer (FSV Mainz 05, 12/23), Julia Behnke (SG BBM Bietigheim, 19/12), Jacqueline Hummel (HC Leipzig, 20/24), Alexandra Mazzucco (HC Leipzig, 18/25), Franziska Haupt (TSV Travemünde, 20/75), Caroline Müller (Viborg HK/DEN, 20/50), Kaya Diehl (HSG Bensheim/Auerbach, 20/31), Helena Hertlein (HSG Bensheim/Auerbach, 17/11), Marlene Windisch (HC Leipzig, 20/43), Anne Hubinger (HC Leipzig), Denise Wichmann (VfL Wolfsburg, 3/3), Michelle Urbicht (HC Leipzig, 3/0), Lisa Friedrich (SG BBM Bietigheim, 3/2) - nur beim Lehrgang in Hennef: Evgenija Minevskaja (Thüringer HC), Xenia Smits (HSG Blomberg-Lippe)
Reserve: Anne Voigt (HC Leipzig, 17/-), Elisa Möschter (HC Leipzig, 11/6), Alisa Berger (SG H2Ku Herrenberg, -/-), Freya Stonawaski (SG H2Ku Herrenberg, 4/2)
Offizielle: Heinz Winden (Delegationsleiter), Heine Jensen (Frauen-Bundestrainer), Thorsten Schmid (DHB-Trainer), Dennis Finke (Physiotherapeut), Dr. Klaus-Dieter Lübke (Mannschaftsarzt), Dr. Jan Pabst (IAT Leipzig)
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Deutschland mit souveränem Erfolg gegen Ungarn auf EM-Kurs
Die deutsche Mannschaft genießt den Erfolg in Trier. - Foto: Michael Heuberger
Jetzt hat die deutsche Frauen-Nationalmannschaft einen guten Kurs auf das Ziel Europameisterschaft eingeschlagen: Mit 26:18 (13:9) gewann das Team von Bundestrainer Heine Jensen am Sonntag vor 2017 Zuschauern in der Arena Trier gegen Ungarn. Vier Tage nach dem 23:25 in Nyiregyháza zeigte die DHB-Auswahl auch ohne Kapitänin Isabell Klein (Kreuzbandriss), Kerstin Wohlbold (Infekt) und Nadja Nadgornaja (Leistenprobleme) eine starke Leistung. Herausragend waren Rechtsaußen Friederike Lütz (acht Tore), die Rückraumlinke Laura Steinbach (sieben) und Torfrau Katja Schülke.
Um das EM-Ticket endgültig zu lösen, muss jetzt am 30. Mai noch ein Punkt aus dem letzten Auswärtsspiel in Minsk gegen Weißrussland her. Finale Aufgabe ist am 2./3. Juni vor eigenem Publikum der Vergleich mit Außenseiter Aserbaidschan. Am Nachmittag hatte Weißrussland wie erwartet mit 33:25 gegen Aserbaidschan gewonnen. In Gruppe 1 führt Deutschland nun die Tabelle mit 6:2 Punkten an. Danach folgen - ebenfalls mit 6:2 Punkten, aber dem schlechteren direkten Vergleich - Ungarn vor Weißrussland (4:4) und Aserbaidschan (0:8).
„Das waren ganz wichtige Punkte. Jetzt haben wir einen großen Schritt zur EM in den Niederlanden zurückgelegt”, sagte Jensen. „Ich bin sehr zufrieden, dass wir immer die Ruhe behalten und unsere taktischen Vorgaben weiter gespielt haben. Für Friederike Lütz, die wir nach dem Ausfall von Isabell Klein erst am Donnerstagabend angerufen haben, war es ein toller Einstand. Wir sind auf einem richtig guten Weg.”
Nach kurzem Anlauf kam die deutsche Mannschaft hervorragend ins Spiel, drehte einen 2:3-Rückstand mit einem 7:0-Lauf und einer starken Abwehr in eine 9:3-Führung (17.). Stark nicht nur in dieser Phase: Rechtsaußen Friederike Lütz, die vier Tore in Folge erzielte. Die Souveränität schwand jedoch von einer Minute auf die anderen, sodass sich Ungarn mit einer 6:0-Serie wieder zurück ins Spiel brachte. Lütz zum fünften Mal, Laura Steinbach mit einem Doppelschlag und Steffi Melbeck fünf Sekunden vor dem Pausenpfiff zum 13:9 demonstrierten ungebrochene Souveränität und entspannten die Lage wieder.
Auch in der zweiten Halbzeit ließ Ungarns Trainer Karl Erik Bøhn einige seiner Stars wie Anita Görbicz auf der Bank - doch damit beschäftigte sich die deutsche Mannschaft keine Sekunde. Unaufhaltsam zog das DHB-Team davon. Das letzte minimale Wackeln gab's beim 21:15 (45.), aber Torfrau Katja Schülke parierte einen Gegenstoß, und den Konter vollstreckte Friederike Lütz zum 22:15. Dass die nur zum Siebenmeter eingewechselte Clara Woltering gegen Aniko Kovasics parierte und auch Linksaußen Kim Birke unmittelbar nach ihrer Einwechselung noch zweimal traf, rundete das gelungene Spiel ab.
Unmittelbar vor dem Anpfiff hatten DHB-Präsident Ulrich Strombach und DHB-Vizepräsident Heinz Winden noch Isabell Klein und Franziska Mietzner nachträglich für ihr 50. Länderspiel geehrt, das beide im Dezember während der WM in Brasilien bestritten hatten.
Deutschland - Ungarn 26:18 (13:9)
Deutschland: Schülke, Woltering; Mietzner, Augsburg, Müller, Loerper, Zapf, Steinbach (7), Melbeck (4), Althaus (3), Nadgornaja, Geschke (1), Birke (2), Wohlbold, Lütz (8), Schulze (1)
Ungarn: Kiss, Herr; Zácsik (2), Kovacsics (6/1), Vincze (2), Bulath (1), Szabó (1), Görbicz, Szamoránsky, Rédei-Soós (4), Szekeres, Cifra (1), Hornyák, Orbán (1), Kovacsicz, Tomori
Schiedsrichter: Opava/Valek (Tschechien). - Zuschauer: 2017. - Siebenmeter: 0/0:4/1 (Görbicz an den Pfosten, Woltering hält gegen Kovacsics, Zacsik übers Tor). - Zeitstrafen: 2:4 Minuten (Althaus - Cifra, Rédei-Soós). - Spielfilm: 0:1 (2.), 2:1 (4.), 2:3 (8.), 9:3 (17.), 9:8 (23.), 10:8 (24.), 12:9 (28.), 13:9 - 14:9 (32.), 18:11 (37.), 21:13 (43.), 21:15 (45.), 23:16 (48.), 25:17 (57.), 26:18 (58.)
Nadgornajas Rezept fürs Rückspiel gegen Ungarn: Aggressive Abwehr
Nadja Nadgornaja. - Foto: DHB/Sascha Klahn
Sie war mit elf Toren (davon drei Siebenmeter) die herausragende Werferin der deutschen Handballerinnen in Nyiregyháza. Von ihrer persönlichen Bilanz sprach Nadja Nadgornaja jedoch nicht, als sie die 23:25 (10:14)-Niederlage gegen Ungarn resümierte. Der 23-jährigen Rückraumlinken des Deutschen Meisters und Pokalsiegers Thüringer HC ging es schon darum, den Schlüssel für einen Erfolg im Rückspiel zu finden. Das steht bereits am Sonntag ab 15 Uhr in der Arena Trier an. Ebenda spielte die U20-Weltmeisterin von 2008 bis 2010 für die DJK/MJC Trier.
Wie fällt Ihr Fazit des Hinspiels aus?
Nadgornaja: Es war ein sehr hartes und am Ende knappes Spiel. Wir haben in der ersten Halbzeit noch zu defensiv gedeckt und viel zu viele leichte Fehler gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir dann gezeigt, wie wir Handball spielen können. Wir haben viel aggressiver gedeckt und sind kompakter in der Abwehr gestanden. Schade, dass wir das Spiel verloren haben. Wir waren dran, aber wir werden alles daran setzen, am Sonntag zu Hause zu gewinnen.
Was auch in der zweiten Halbzeit gefehlt hat, war die Treffsicherheit - erst, um ranzukommen, dann, um den Vorsprung auszubauen.
Nadgornaja: Wir hatten ein paar Mal richtig Pech mit dem Pfosten. Da waren wir frei, haben den Ball aber nicht reingebracht. Das passiert, aber das Glück war auch nicht auf unserer Seite. Wenn wir in der ersten Halbzeit besser gedeckt hätten, wären wir gar nicht in die Situation gekommen, am Ende ein so enges Spiel zu erleben. Dann hätten wir das klarer gestalten können. Aber das hätte, wenn und aber bringt nichts.
Wie könnte es möglich sein, Ungarn im Rückspiel zu schlagen?
Nadgornaja: Vor allem die Abwehr muss so stehen wie in der zweiten Halbzeit. Vorher waren wir viel zu passiv und haben es Ungarn zu leicht gemacht. Da müssen wir besser werden. Wenn wir das schaffen, haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen.
Welchen Beitrag kann das Trierer Publikum leisten?
Nadgornaja: Ich kenne die Trierer Fans ganz gut - die gehen mit und können uns puschen. Die Halle wird hoffentlich voll, das Publikum wird uns gut unterstützen. Und wenn das alles passt, wird am Sonntag ein toller Handballtag stattfinden.
Von: tok
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Zu viele Chancen ausgelassen: Trotz Aufholjagd 23:25-Niederlage gegen Ungarn in Nyiregyháza
Nadja Nadgornaja gegen die Ungarin Ágnes Hornyák. - Foto: picture-alliance
Als 60 Minuten in der Halle Fönix Csarnok gespielt waren, hatten beide Mannschaften schlechte und gute Phasen erlebt - das bessere Ende in Nyiregyháza gehörte jedoch Gastgeber Ungarn. Mit 23:25 (10:14) musste sich die deutsche Frauen-Nationalmannschaft am Donnerstagabend geschlagen geben und verlor damit in der Qualifikation für die Europameisterschaft die ersten beiden Punkte. Beide Mannschaften treffen bereits am Sonntag um 15 Uhr in der Arena Trier erneut aufeinander.
Bereits am Mittwoch hat Weißrussland in Aserbaidschan mit 31:21 die ersten beiden Punkte gewonnen. Ungarn führt in Gruppe 1 nun mit 6:0 Punkten vor Deutschland (4:2), Weißrussland (2:4) und Aserbaidschan (0:6). Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die Europameisterschaft in den Niederlanden (2. bis 16. Dezember).
„Beide Mannschaften hatten in diesem Spiel ihre Halbzeiten”, sagte Bundestrainer Heine Jensen. „Wir waren in der ersten Hälfte zu passiv. Ich bin zufrieden, dass wir zurückgekommen und sogar in Führung gegangen sind. Wir hatten sehr gute Chancen, um wegzuziehen - aber die haben wir nicht genutzt.”
Zu wenig Präsenz, zu viele Fehler in der ersten Halbzeit - das Spiel entwickelte sich bis zum 7:13 in der 25. Minute in eine bedenkliche Richtung. Zudem musste die Mannschaft den Ausfall von Kapitänin Isabell Klein verkraften, die sich bereits in der 10. Minute am Knie verletzte. Anne Müller und zweimal Nadja Nadgornaja korrigierten das Ergebnis. Das war die Basis, um nach dem Seitenwechsel endlich Fahrt aufzunehmen. „Da haben wir gezeigt, wie wir Handball spielen können”, sagte Nadja Nadgornaja.
Die deutsche Abwehr erhöhte den Druck auf Ungarn, Torfrau Clara Woltering mit präzisen Konterpässen auf Natalie Augsburg, dazu weitere Nadgornaja-Tore, und viel Bewegung durch Angie Geschke und Anna Loerper auf der rechten Seite - Deutschland war beim 14:15 bereits in der 34. Minute wieder dran. Mit einer 3:0-Serie zum 20:19 holte sich das Team später die Führung zurück. Die Crux: Großchancen blieben weiter ungenutzt.
Nachdem Anna Loerper in Unterzahl das 21:20 erzielt hatte, knallte Augsburg einen Gegenstoß unter die Latte. Kurz darauf vergab Nadja Nadgornaja einen Siebenmeter und traf den Pfosten, auch Steffi Melbeck scheiterte an der Latte. Dagegen kullerte ein Bulath-Siebenmeter zum 21:21 durch Katja Schülkes Beine. Dieses Momentum nutzten die von der ehemaligen Welthandballerinnen Anita Görbicz angeführten Ungarinnen zum vorentscheidenden 24:21 (59.).
„Wir sind sehr glücklich mit dem Resultat”, sagte Ungarns norwegischer Trainer Karl Erik Bøhn. „Wir hatten Schwierigkeiten im Angriff, aber mit Orsolya Herr eine starke Torfrau. Wir haben gegen ein starkes Team gespielt und jetzt zwei Punkte mehr - das ist alles, was zählt. Ich erwarte nicht, dass wir in Trier gewinnen, aber wir werden alles versuchen.”
„Wir wollen beide zur Europameisterschaft in den Niederlanden. Das ist das Hauptziel”, sagte Jensen. „Ich erwarte am Sonntag ein sehr hartes und enges Spiel, in dem wir alles geben werden.”
Ungarn - Deutschland 25:23 (14:10)
Ungarn: Kiss, Herr; Zácsik (3), Kovacsics, Vincze (1), Bulath (4/2), Szabó, Görbicz (7/4), Szamoránsky (1), Rédei-Soós, Szekeres, Cifra, Hornyák (3), Orbán, Kovacsicz (5), Tomori (1)
Deutschland: Schülke, Woltering; Klein, Mietzner (1/1), Augsburg (3), Müller (1), Loerper (1), Zapf, Steinbach (1), Melbeck, Althaus (4), Nadgornaja (11/3), Geschke (1), Birke, Wohlbold, Schulze
Schiedsrichter: Zotin/Volodkov (Russland). - Zuschauer: 3000. - Siebenmeter: 8/6:6/4 (Görbicz übers Tor und an Woltering gescheitert - Nadgornaja übers Tor, Geschke an Kiss gescheitert). - Zeitstrafen: 2:6 Minuten (Szekeres - Augsburg/zwei, Althaus). - Spielfilm: 0:1 (1.), 2:1 (3.), 6:4 (12.), 11:6 (19.), 13:7 (25.), 14:10 - 14:12 (32.), 15:14 (34.), 19:17 (44.), 19:20 (49.), 20:21 (50.), 24:21 (56.), 24:23 (59.), 25:23
DHB-News 21.03.2012: Maik Nowak neuer Co-Trainer

Die letzte noch offene Stelle im Trainerteam der Frauen-Nationalmannschaft ist rechtzeitig vor den EM-Qualifikationsspielen gegen Ungarn besetzt worden: Maik Nowak (Foto: DHB/tok) wird neuer Assistent von Bundestrainer Heine Jensen, doch die Rolle als Co-Trainer ist nur ein Teil seines Profils. Der 47-jährige Leipziger kümmert sich künftig als hauptamtlicher Leistungssportkoordinator um den weiblichen Nachwuchs des Deutschen Handballbundes. „Diese Aufgabe ist sehr reizvoll”, sagt Nowak. „Ich möchte einen Beitrag leisten, damit wir mit Blick auf die Olympischen Spiele 2016 und die Heim-WM 2017 wieder mehr erreichen. So langfristig ist auch das Projekt veranschlagt. Es gibt viel zu tun.”
Der Diplom-Sportlehrer trainierte unter anderem die Frauen des HC Leipzig, mit denen er dreimal die Deutsche Meisterschaft gewann, zweimal den DHB-Pokal eroberte und zudem 1997 das Finale des Europapokals der Pokalsieger erreichte. Seit 2003 ist Nowak als Sportdirektor und inzwischen als Trainer bei den Männern des EHV Aue engagiert. In der 3. Liga Ost führen die Sachsen souverän die Tabelle an und stehen vor der Rückkehr in die 2. Liga.
„Ich freue mich, dass wir Maik wieder für die Sache Frauenhandball haben begeistern können”, sagt Bundestrainer Heine Jensen. „Er ist ein sehr guter Trainer mit großer Erfahrung in der Arbeit mit Männer- und Frauenmannschaften. Mit Maik zusammenzuarbeiten, wird für mich sehr spannend. Mit seiner Hilfe wollen wir unsere Strukturen im Nachwuchs entscheidend verbessern. Maiks Engagement ist da der erste wichtige Schritt.”
„Wir begrüßen diese Personalie und sind froh, mit Maik Nowak eine Einigung erzielt zu haben, denn wir haben ihn für diese Aufgabe favorisiert”, sagt Horst Bredemeier, Vizepräsident Leistungssport des Deutschen Handballbundes.
Entscheidend für seinen Wechsel zum DHB sei für ihn die Ansprache durch Jensen gewesen, sagt Nowak: „Heine will nicht nur für das A-Team, sondern auch für das gesamte System etwas bewegen. Kommunikation ist die Grundvoraussetzung, damit wir unsere Top-Talente gemeinsam mit den Vereinen zielgerichtet entwickeln können und sich so unsere Situation verbessert.”
Nowak weilt bereits seit Sonntag mit der A-Nationalmannschaft in Grünberg. Seine ersten Pflichtspiele als Heine Jensens Co-Trainer wird er am Donnerstag in Nyíregyháza und am Sonntag in der Arena Trier jeweils gegen Ungarn erleben. Der Vater von zwei Töchtern hat als Lehrer des Sportgymnasiums Leipzig übrigens auch während seiner Zeit beim EHC Aue einen engen Kontakt zum Frauenhandball gepflegt: Unter anderem hat er als Handballlehrer die Karriere der jungen Kreisläuferin Luisa Schulze (21) begleitet.
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DHB-News 07.03.2012: Aufgebot für EM-Qualifikation

Mit einem Mix aus altbekannten und neuen Gesichtern geht die deutsche Frauen-Nationalmannschaft in den zweiten Teil der EM-Qualifikation. Steffi Melbeck (Foto) ist mit 217 Länderspielen und 34 Jahren sowohl die erfahrenste, als auch die älteste Kraft im Aufgebot von Bundestrainer Heine Jensen. Dazu kommen Rückkehrerinnen wie Laura Steinbach, aber mit Kim Birke auch eine Debütantin. „Gegen Ungarn erwartet uns eine sehr schwierige Aufgabe”, sagte Jensen. „Ich glaube, dass wir eine spannende Mannschaft mit sehr viel Perspektive zusammengestellt haben und unseren Gegner vor eine Herausforderung stellen können.”
Die Spiele finden statt in Nyíregyháza (Donnerstag, 22. März, 18.15 Uhr) und Trier (Sonntag, 25. März, 25 Uhr). Deutschland ist mit Erfolgen gegen Weißrussland und in Aserbaidschan optimal in die Qualifikation gestartet. Die ersten beiden Mannschaften der Vierergruppe sichern sich die Teilnahme an der Europameisterschaft in den Niederlanden (2. bis 16. Dezember).
Für den Rückraum steht nicht nur Laura Steinbach (Leverkusen) wieder im Aufgebot. Nach fast fünfjähriger Pause meldet sich auch Angie Geschke (Oldenburg) zurück. Die beiden 26-Jährigen spielten bereits gemeinsam für die DHB-Juniorinnen. Auf dem linken Flügel wird die Oldenburgerin Kim Birke debütieren, rechts kommt Marlene Zapf zu weiteren Einsätzen. Die Leverkusenerin war wie Franziska Mietzner und Nadja Nadgornaja U20-Weltmeisterin.
Deutschland und Ungarn standen sich zuletzt im Juni vergangenen Jahres in den Play-ofs der WM-Qualifikation gegenüber. Das DHB-Team behauptete sich mit 26:24 in Balingen und 27:22 in Györ. Jensen: „Für die Ungarinnen ist da sicher noch eine Rechnung offen - sie wollen uns bestimmt zeigen, dass es falsch war, dass wir und nicht sie bei der WM in Brasilien waren.”
Der Lehrgang in der Sportschule Grünberg beginnt bereits am Sonntagabend, 18. März. Am Mittwoch, 21. März, wird die deutsche Delegation von Frankfurt nach Budapest fliegen und nach einem Bustransfer den Zielort Nyíregyháza erreichen.
Das aktuelle Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft:
Tor: Katja Schülke (HC Leipzig, 72/-), Clara Woltering (Buducnost Podgorica/MNE, 133/-)
Feld: Angie Geschke (VfL Oldenburg, 25/23), Isabell Klein (Buxtehuder SV, 50/74), Natalie Augsburg (HC Leipzig, 33/53), Luisa Schulze (HC Leipzig, 20/20), Franziska Mietzner (Frankfurter HC, 56/182), Anna Loerper (Team Tvis Holstebro/DEN, 158/283), Kerstin Wohlbold (Thüringer HC, 21/50), Laura Steinbach (TSV Bayer 04 Leverkusen, 67/100), Kim Birke (VfL Oldenburg, -/-), Stefanie Melbeck (Buxtehuder SV, 217/464), Anne Müller (HC Leipzig, 126/168), Marlene Zapf (TSV Bayer 04 Leverkusen, 1/1), Anja Althaus (Viborg HK/DEN, 191/414), Nadja Nadgornaja (Thüringer HC, 22/73)
Reserve: Friederike Gubernatis (Frankfurter HC, 11/5), Friederike Lütz (Buxtehuder SV, 1/2), Jana Krause (Buxtehuder SV, 18/-), Julia Wenzl (VfL Oldenburg, -/-), Randy Bülau (Buxtehuder SV, 12/7)
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DHB-News 02.03.2012: Neuer Spielort für EM-Qualifikation
Das EM-Qualifikationsspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft in Ungarn ist kurzfristig verlegt worden. Die Partie findet nun am Donnerstag, 22. März, in Nyíregyháza statt. Ursprünglich war Debrecen als Spielort geplant. Auch die Anwurfzeit ist wegen einer TV-Übertragung um eine Viertelstunde auf 18.15 Uhr verschoben worden.
Das Rückspiel wird am Sonntag, 25. März, ab 15 Uhr in der Arena Trier ausgetragen. Karten sind unter anderem unter www.arena-trier.de erhältlich.
DHB-News 13.02.2012: Interview Bundestrainer Heine Jensen
„Wir müssen uns für die Zukunft besser aufstellen”

Gut zwei Monate nach der mit Platz 17 enttäuschenden Weltmeisterschaft in Brasilien steckt Heine Jensen wieder mitten im Alltag. Der Bundestrainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, der am Samstag 35 Jahre alt wurde, gibt im Interview Einblicke in seine Arbeit. Mit dem A-Team spielt er am Sonntag, 25. März, in der Arena Trier gegen Ungarn wieder vor heimischem Publikum.
Womit beschäftigt sich der Frauen-Bundestrainer in der für die A-Nationalmannschaft spielfreien Zeit?
Jensen: Viel Organisation und noch mehr Information. Letzteres betrifft vor allem den Nachwuchs. Da muss ich einen noch besseren Überblick gewinnen. Zuletzt habe ich unter anderem die Länderpokal-Vorrunde in Oschatz sowie die Sichtung des Jahrgangs 1997 und den Lehrgang des Jahrgangs 1996 in Kienbaum beobachtet.
Vor zwei Monaten endete die enttäuschende WM in Brasilien. Was ist in der Zwischenzeit geschehen?
Jensen: Ich habe viel mit den Spielerinnen und den Trainerkollegen der Bundesliga gesprochen, um die Ergebnisse aufzuarbeiten. Auch mit Horst Bredemeier und Heiner Brand, Vizepräsident Leistungssport und DHB-Sportmanager, habe ich mich über den künftigen Weg ausgetauscht. Wir planen derzeit noch das Jahresprogramm, das ohne die Teilnahme an den Olympischen Spielen natürlich anders ausschaut.
Wie können Sie in der alltäglichen Arbeit eingreifen?
Jensen: Anfang der vergangenen Woche...
Das komplette Interview sowie weitere Informationen unter www.dhb.de!
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DHB-News 25.01.2012: EM-Qualifikation gegen Ungarn in Trier
Die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes wird das erste Länderspiel im Jahr 2012 in der Arena Trier bestreiten. Im Kampf um die Qualifikation zur Europameisterschaft 2012 wird am Sonntag, 25. März, Ungarn der Gegner des Teams von Bundestrainer Heine Jensen sein. Die Partie beginnt voraussichtlich um 15 Uhr.
Auf dem Weg zur EM in den Niederlanden (2. bis 16. Dezember) müssen die deutschen Handballerinnen in einer Vierergruppe mit Ungarn, Weißrussland und Aserbaidschan mindestens Platz zwei belegen, um sich die Teilnahme zu sichern. Mit Erfolgen gegen Weißrussland (27:19) und in Aserbaidschan (34:19) haben sich Kapitänin Isabell Klein und ihre Mitspielerinnen bereits im Oktober in eine gute Position gebracht.
Das Hinspiel gegen Ungarn findet bereits am 21. oder 22. März voraussichtlich nahe der ungarisch-rumänischen Grenze in Békéscsaba statt. Ungarn war im Juni vergangenen Jahres auch in den WM-Play-offs Gegner der deutschen Mannschaft (26:24 in Balingen und 27:22 in Györ).
In der Arena Trier fanden bisher zwei Länderspiele statt: 2003 traf die Frauen-Nationalmannschaft im Rückspiel der WM-Play-offs auf Bulgarien, 2011 traten die Männer in der EURO-Qualifikation gegen Lettland an.
Alle Termine, Ergebnisse und Tabellen auf einen Blick
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