Handballkreis Ammerland e.V.
Das 19. Spielfest in Metjendorf aus der Sicht der Schulleiterin Irmgard Stolle
Ein Interview

Frage:
Seit 1992 haben hier in der Metjendorfer Grundschule 19 Spielfeste stattgefunden.
Welche Eindrücke haben die Spielfeste bei Ihnen hinterlassen?
Irmgard Stolle:
Die Spielfeste gehören in den Jahresablauf der 3. Klassen. Es ist immer wieder beeindruckend, so viele Kinder so aktiv zu sehen. Kinder die Spaß an Bewegung , an dem gemeinsamen Tun haben. Die Spielfeste sind sehr gut organisiert und den verantwortlichen Menschen gebührt meine Hochachtung.
Frage:
Wie war die Resonanz bei Ihren Kollegen/innen und bei den Schulkindern?
Irmgard Stolle:
Die Kolleginnen und die Schüler nehmen das Fest natürlich unterschiedlich wahr.
Die Kolleginnen organisieren im Vorfeld die Gruppeneinteilungen, sorgen sich hier speziell bei uns um die Versorgung aller Kinder mit Kuchen...Sie vermitteln den Kindern die Bestätigung, dass die Teilnahme das entscheidende Kriterium ist, nicht das Ergebnis.
Die Schülerinnen und Schüler sind gespannt auf den Tag, teilweise mit etwas mulmigen Gefühlen: So viele fremde Kinder! Können wir das schaffen? Sie haben Spaß an dem ganz anderen Schultag - werden von den anderen Schülern ja auch teilweise beneidet.
Frage:
Ist Ihnen etwas Negatives aufgefallen?
Wenn ja, was bzw. welche Verbesserung könnte man vornehmen?
Irmgard Stolle:
Der Lärm - es ist für alle Beteiligten eine Belastung, die Anfeuerungsrufe, das Gejohle von mehreren hundert Kindern "wegzustecken"
Mein Dank geht in jedem Fall auch an die Menschen im Hintergrund: Dem Hausmeister , den Helfereltern, den Putzfrauen - der Dreck danach ist nicht unerheblich!
Trotzdem wünsche ich dem Team weiterhin gutes Gelingen und gute Nerven - und auch Freude!
Herzlichen Dank Frau Stolle für das Gespräch und für die Beantwortung der Fragen.

Mit einem Lehrer gemeinsam auf der Bank- auch nicht schlecht
 

Hört her und schaut zu- und so wird Handball gespielt bei Alex Lübben
 
Lehrerinnen aus Metjendorf, Rastede und Wiefelstede- wenn das kein Anblick ist

 
Koordination und Geschicklichkeit sind gefragt

Übung macht den Meister - Zoe Becker und Diellza Shabani
 
Manchmal können Instruktionen ganz wichtig sein - auch beim Spielfest

 

Ein kleines Wehwehchen - na und- bei der Betreuung von Integrationsbetreuerin Sylvia Fischer
von der Grundschule Wiefelstede

 
Die Klassen 3a - 3c der Grundschule Metjendorf mit ihren Lehrerinnen Ute Röder, Liane Zaehle und Gertrud Wessel-Terhan
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86- und 87stes Spielfest in Westerstede
Insgesamt 357 Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen nahmen an beiden Tagen teil
Das Spielfestteam des Handballkreises Ammerland unter Leitung von Jens Lübben konnte wieder einmal auf eine 100-prozentige Beteiligung der 3. Grundschulklassen aus den Gemeinden Apen und Westerstede zurückblicken. So waren nicht nur beim Spielfestteam, sondern auch bei allen beteiligten Schulklassen und ihren Lehrkräften die Freude und der Spaß an der Veranstaltung offensichtlich.
Hier einige Bilder vom 01.02.2012:

Noch herrscht Ruhe
 
Wenn das kein Spaß macht ....

 
 
Bilder vom 02.02.02

Hoffentlich spielen unsere gut
 

 
 

Spaß, Freude und nochmals.......
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20-jähriges Bestehen des Spielfestteams des Handballkreises Ammerland
Grundschule Petersfehn 1000. Klasse beim Spielfest in Petersfehn
Lokalsender Oldenburg eins live dabei
Christina Thenner, betreuende Lehrkraft der Klasse 3a der Grundschule Petersfehn, zeigte sich nach der Bekanntgabe und der Ehrung ihrer Schülerinnen und Schüler, als 1000. Klasse dabei zu sein, doch schon ein wenig erstaunt: „ Als betreuende Lehrkraft bin ich erstmals bei einer solchen Veranstaltung dabei und dann dies. Mir hat es, aber was viel wichtiger ist, vor allen Dingen hat es den Kindern riesigen Spaß gemacht. Die Spielstationen waren sehr abwechslungsreich und vielfältig, so dass die Kinder immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert wurden. Einfach toll. Auch die Organisation war perfekt.“
Eine Aussage aus kundigem Mund, denn Christina Thenner spielt selber bei der TSG Westerstede Handball und ist seit Kurzem auch als Trainerin der größeren Minis und der E-Jugend tätig.

Cristina Thenner mit ihren Wölfen
Weiter berichtete sie, dass bereits einige ihrer Schülerinnen und Schüler, die durch ihre älteren Geschwister, die an solchen Spielfesten teilnahmen, animiert worden sind, einem Verein beizutreten, inzwischen bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn Handball spielen.
Die teilnehmenden Kinder waren total begeistert.
So beurteilten die drei Mädels der Grundschule Petersfehn Emma Kreike, Theresa Rodick und Anna Kroll (von links),
den Ablauf des Spielfestes sachkundig: „Wir sind erst beim zweiten Spiel, aber bis jetzt ist es schon große Klasse.“
 
Bild rechts: Der Schein trügt: Ausruhen war nicht angesagt.
 
Bild links: Nicole Jansen mit ihren Bären: Die Freude ist unverkennbar. Bild rechts: Hallo Frau Schwedes-Blancke, ich hab da noch was ...
Nicole Jansen, betreuende Lehrkraft einer Klasse der GS Bad Zwischenahn Am Wiesengrund, verband während des Spielfestes geschickt den Ablauf des Spielfestes mit einer Aufgabe für ihre Klasse. Sie forderte ihre Schüler/innen auf, selber auf das vorgelegte Programm und den Zeitplan zu achten und wann sie welche Aufgaben zu bewältigen hätten. Prompt entdeckten die Schüler/innen einen Fehler im Zeitplan, der dann korrigiert werden konnte.

Bild links: Wer fängt an? Noch wird diskutiert. Bild rechts: Balance ist angesagt beim Rodeo auf der Weichbodenmatte

Der treue Begleiter darf nicht fehlen

Neu im Spielfestteam: Henning Pickert
 
Durch sind sie beide schon, jetzt nur noch gewinnen

 
 

Klar doch: Handball wurde auch gespielt; und ganz ordentlich

Fallschirme dürfen auch nicht fehlen


Atemlose Stille beim Abschlusspiel mit Willi Zuppke
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Shirim Knutzen 20-tausendste Teilnehmerin beim Spielfest des Handballkreises Ammerland
Mit Nationaltrainerin Maike Balthazar namhafter Besuch in der Metjendorfer Sporthalle
Initiative des Handballkreises Ammerland macht Schule
Das 78. Spielfest an den Grundschulen im Ammerland durch das Spielfestteam des Handballkreises Ammerland hatte es diesmal in sich: Wurde an diesem Tag nicht nur die 20-tausendste Teilnehmerin geehrt, so nahmen auch die Lehrerinnen Anja Lebeth von der Grundschule in Brake und Andrea Petermann von der Grundschule Bloherfelde teil.
Ziel von Andrea Petermann ist es, auch in Oldenburg ein Spielfestteam zu gründen und Spielfeste für Drittklässler an den Grundschulen in Oldenburg nach dem Muster des Handballkreises Ammerland durchzuführen. Andrea Petermann zeigte sich begeistert von dem Vorhaben es auch in Oldenburg einzuführen und wird dann als Teamleiterin dieses Konzeptes auf einer Fachleiterkonferenz am 17. März weiteren Schulen vorstellen:
„Das besondere am Spielfest ist der Spielecharakter, der Spaß am Sport und in der Bewegung. Das drückt sich auch dadurch aus, dass der Handball nicht nur im Vordergrund steht, sondern auch die Koordinationsabläufe (siehe hierzu Kommentar) geschult werden. Beeindruckt bin ich auch von der schrägen Ebene, die viele Kinder noch nicht gesehen haben.“ (Siehe hierzu Bild)
Sichtlich begeistert war auch die 39-fache Nationalspielerin und jetzige Nationaltrainerin der weiblichen Jugend der Jahrgänge 94/95, Maike Balthazar, von dem Spielfest: „Das ist eine sensationelle Veranstaltung des Handballkreises Ammerland.“
Und sie muss es wissen. Schließlich trainiert sie auf hohem Niveau und war bereits als hauptamtliche Trainerin beim Deutschen Handballbund für die Jahrgänge 90/91 bis 2008 tätig.
Gut ist Balthazar den Ammerländern noch als Co-Trainerin der Juniorinnen-Nationalmannschaft in Erinnerung, als sie 2005 in der Wiefelsteder Sporthalle mit ihrem Team beim Vier-Nationen-Turnier mit Frankreich, Spanien, Portugal und Deutschland antrat.
Auch ansonsten ist sie keine Unbekannte: spielte sie doch nach ihrem freiwilligen Rücktritt mit 22 Jahren (nach den Olympischen Spielen in Los Angeles 1984) aus der Nationalmannschaft noch bis zu ihrem 40. Lebensjahr in der Bundesligamannschaft des VfL Oldenburg. Ihre Erfahrungen wird die mit der A-Lizenz ausgestattete Trainerin auch in dem neu gegründeten Spielfestteam in Oldenburg einbringen.
Ein wenig Stolz über das bisher Geleistete war sowohl dem Gründer dieses Spielfestteams, Wolf Schrimpf, als auch dem jetzigen Leiter Jens Lübben anzumerken. Lübben: „Als das kürzlich in Westerstede vorgesehene Spielfest wegen der Schneeverhältnisse abgesagt werden musste, kam sofort die Forderung der Schulen diese Veranstaltung nachzuholen.
Ein deutliches Zeichen für das Interesse dieser Veranstaltung. Auch ein Schüler der Wiefelsteder Hauptschule, bei der ich nunmehr als Lehrer tätig bin, teilte mir mit, dass er selbst vor Jahren durch das Spielfest in Metjendorf zum Handballsport gekommen ist.“
Kommentar zur Koordination:
Das Erlernen von koordinativen Fähigkeiten spielt in der heutigen bewegungsarmen Zeit eine wichtige und elementare Rolle. Diese Fähigkeiten werden obendrein nicht angeboren, sondern müssen so früh wie möglich erlernt werden. Erst dann beflügeln sie den Menschen, und vor allem das Kind, komplizierte Bewegungen genau, schnell und unter verschiedenen Bedingungen auszuführen. Wenn dies dann sukzessiv unter Zeit-, Präzisions-, Komplexitäts-,
Organisations-, Belastungs- und Variabilitätsdruck durchgeführt werden kann, ist das Fundament für sportliche Vielfalt und (Weiter-) Entwicklung gelegt bzw. geschaffen.
Die kurze Formel hierfür könnte auch folgendermaßen lauten:
● Einfache Fertigkeiten +
● Vielfalt +
● Druckbedingungen = Koordinationsschulung ........
und das ist der richtige Weg für ein sportliches Fundament und somit die Voraussetzung einer optimalen sportlichen Entwicklung.

Jens Lübben mit Shirim Knutzen bei der Ehrung der 20-tausendsten Teilnehmerin
 
Bilder von links: Maike Baltazar, u. Lehrerin Heike Eckmeyer

Ein lockerer Plausch gehört dazu: Wolf Schrimpf und Maike Balthazar
 
Bild links: Andrea Petermann an der schrägen Ebene mit viel Freude dabei
Bild rechts: Wolf Schrimpf und Vorsitzender Manfred Manske
Willi Zuppke bei der Vorbereitung des Spieles "Der blinde Wächter"
 
Atemlose Stille beim blinden Wächter

Erfolgreiche Schatzsuche: Der Wächter hat nichts gemerkt
 
Auch die Leoparten sind dabei

Auch bei diesen Übungen wird der Spaßfaktor groß geschrieben
Manfred Manske
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Spielfest in den Sporthallen der GS Metjendorf
im April
Das 68. Spielfest seit 1991
Folgende Schulen nehmen teil:
GS Leuchtenburg |
1 Klasse |
16 Schüler |
Giraffen |
GS Kleibrok Rastede |
3 Klassen |
62 Schüler |
Zebras , Nilpferde , Hamster |
GS Feldbreite Rastede |
2 Klassen |
42 Schüler |
Löwen , Hirsche |
GS Wiefelstede |
5 Klassen |
113 Schüler |
Füchse , Hasen , Wölfe , Tiger , Kaninchen |
GS Metjendorf |
3 Klassen |
81 Schüler |
Pumas , Igel , Bären |
GS Loy |
1 Klasse |
18 Schüler |
Elefanten |
GS Hahn-Lehmden |
2 Klassen |
46 Schüler |
Nashörner , Eichhörnchen |
GS Wahnbek |
2 Klassen 22 |
35 Schüler |
Leoparden , Wildschweine |
|
19 Klassen |
413 Schüler |
|
Der Verlauf sah folgendermaßen aus:
8.20 Uhr Einlass
8.40 - 8.55 Uhr gemeinsamer Auftakt
8.55 - 10.25 Uhr 1. Spielrunde im ersten und zweiten Hallenteil und
im dritten Hallenteil und der kleinen Halle freies Spiel
10.25 - 10.40 Uhr Pause - gemeinsames Zwischenspiel
10.40 - 12.01 Uhr 2. Spielrunde und freies Spiel
12.05 - 12.20 Uhr gemeinsamer Ausklang
12.25 Uhr Ende des Spielfestes 8.30 Uhr
Verlauf
An dem Spielfest in Metjendorf nahmen die 3. Klassen der Gemeinden Wiefelstede und Rastede teil. Jede Klasse startete nicht unter dem Namen der jeweiligen Schule, sondern unter einem zugewiesenen Tiernamen.
So spielen z. B. die Antilopen gegen die Bären Minihandball, die Füchse starten gegen
die Zebras in einer Rollbrettstaffel, die Giraffen hüpften auf der Hüpfburg, die Löwen
spielten Rodeo auf der Weichbodenmatte, die Tiger jonglierten mit Keulen oder Tüchern, die Wölfe fuhren mit Rollbrettern durch einen Tunnel, die Eichhörnchen maßen ihre Kräfte gegen die Hirsche beim Tauziehen, die Leoparden balancierten über einen Balancier-Rundkurs, die Nashörner versuchen sich mit Stelzen und Pedals vorwärts zu bewegen, und die Elefanten hüpften mit Hüpfbällen oder Moonhopper durch die Halle. (siehe auch anliegenden Spielplan)
Für alle wilden hungrigen Tiere gabt es in der Frühstückspause Kuchen und ein Getränk. Die vielen Kuchen haben die Eltern der Schüler der 3. Klassen der GS Metjendorf gebacken. Einige dieser hilfsbereiten Eltern verteilten den Kuchen vom Kuchenbüfett an die hungrigen Raubtiere – hierfür einen besonderen Dank.
Nach der Begrüßung und Einweisung durch Jens, tanzte Willi in der Aufwärmphase mit den Schülern einen zünftigen Rock´ n Roll, wobei die Schüler schon ordentlich in Schwung kamen. Nach der ersten Spielrunde erfolgte ein Zwischenspiel mit vielen bunten Fallschirmen an denen die 413 Schüler verteilt wurden. Unter Anleitung wurden einige Übungen durchgespielt. Den Zuschauern bot sich ein farbenprächtiges Bild.
Den Abschluss des Spielfestes bildete das Spiel „Der blinde Wächter“. Hier war es wieder erstaunlich wie, es gelang, dass 413 Schüler, die eben noch laut durch die Halle tobten, sich plötzlich ganz still verhalten konnten. Einige hielten sogar den Atem an. Der „blinde Wächter“ musste einen Schatz bewachen. Sich nur auf sein Gehör verlassend, konnte er mit seinem „Laserfinger“ den heranschleichenden Dieb stellen. Wegen der Stille in der Halle, gelang es nur bei einer Spielrunde dem Dieb, den Schatz zu stehlen, alle anderen Diebe wurden bei der Tat ertappt und gingen leer aus.
Um 12.25 Uhr waren im Nu 4 Stunden vergangen und das Spielfestteam sah an den strahlenden Augen der Kinder, dass es sich wieder einmal gelohnt hatte, ein Spielfest durchzuführen und ist motiviert im nächsten Jahr wieder Spielfeste in Petersfehn, Westerstede und Metjendorf auszurichten.
Jens Lübben
Das Spielfestteam 2008 in Metjendorf
Obere Reihe: Willi Zuppke, Heino Schmidt (TuS Augustfehn)
2. Reihe von oben: Meike Cordes (Sportstudentin), Wolf Schrimpf, Herbert Ruseler
mittlere Reihe: Robert Otten, Jens Lübben, Gunda von Danckelman, Thomas Meyer (VfL Rastede)
2. Reihe von unten: Katharina Perbandt (Sportstudentin), Gaby Wülbers, Jens Franke
untere Reihe: Stephan Varing (Sportstudent)
nicht auf dem Bild: Sünje Ufken,
Bild unten: Moderator Jens Lübben mit Kollegin

 
Bilder oben: Gunda von Danckelmann mit Gertrud Wessel-Terhan sowie Gunda mit anderen Kolleginnen

Herbert Ruseler im Gespräch mit den Kindern

 
Auch für die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer stehen die Freude und der Spaß im Vordergrund.
Bild links: Katja Thiele (Rastede) sowie Robert Wrobel (Wiefelstede)
Bilder Unter: Die Bären und Wölfe
 
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